Was die fotografische Motivfülle des Bergedorfer Gehölzes angeht, bin ich nach ersten Sichtungen sehr zuversichtlich. Die kleinteilige Hügellandschaft mit ihrem alten Baumbestand bietet viele reizvolle Perspektiven. Der Charakter des Wäldchens ist zwar eher Park als Wald, aber ich bin trotzdem sicher, dort das eine oder andere feine Bild zu finden.
Wer also zukünftig einen Schrat mit schwerem Rucksack und großem Stativ trifft, weiß Bescheid…
Ich glaube auch, dass der Stadtwald viel Stoff für interessante Geschichten birgt, Wälder sind wie Zeitkapseln. Das fängt schon mal mit der Frage an, wie dieses Wäldchen zu Hamburg gekommen ist. So ist das Bergedorfer Gehölz eine Liegenschaft der Stadt, obwohl es zur Hälfte auf Wentorfer Gebiet liegt. In diesem Zusammenhang habe ich auch erfahren, dass Hamburg neben dem Bergedorfer Gehölz noch weitere Waldgebiete außerhalb seiner Stadtgrenzen besitzt. Wie ist sind diese Besitzverhältnisse historisch entstanden? Waren es ein profane Zukäufe, Erbschaften oder stammt das noch aus den Zeiten, in denen es viel Hin und Her zwischen Hamburg, Lübeck, Dänemark, Sachsen und Lauenburg gab? Für Tipps wäre ich dankbar.
Diesen und anderen Fragen will ich in den nächsten Monaten nachgehen und meine Erkenntnisse und Meinungen auf diesem Blog teilen. Und Fotografien aus Bergedorfs Bergen wird es natürlich auch geben.
Wer mir bei diesem Projekt mit Tipps, bemerkenswerten Geschichten oder besonderen Motiven helfen möchte, kann mir gerne eine Mail an mail@sachsenwaldblog.de schicken.
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