Galerie

Der Wald gehört fest zu unserer Kultur. Er ist seit jeher Projektionsfläche, Rückzugsort und Inspirationsquelle – und gerade heute ein hochaktuelles Thema für die künstlerische Auseinandersetzung. Der Klimawandel macht den Umbau unserer Wälder notwendig. Dabei droht jedoch, ihren Wert auf Funktionen wie CO₂-Speicher oder Holzlieferant zu reduzieren.

Meine Fotografien erinnern daran, dass der Wald weit mehr ist. Er erfüllt unsere Sehnsucht nach Natur – und diese Sehnsucht lässt sich noch immer direkt vor unserer Haustür stillen, ohne weite Reisen. Damit das auch künftig möglich bleibt, braucht es in den erneuerten Wäldern Räume für ungeordnete Wildheit: Orte, die nicht vollständig geplant oder gelenkt sind und die allgemein zugänglich bleiben.

Diese emotionale Dimension des Waldes steht im Mittelpunkt meiner Arbeit. Sie zeigt sich in zwei Ausstellungen:

  • „Die alten Bäume des Sachsenwaldes“
  • „Genius loci – Forstorte“

Gerne würde ich meine Fotografien auch in Ihren Räumen präsentieren und freue mich über Ihr Interesse und eine mögliche Zusammenarbeit.

Die alten Bäume des Sachsenwaldes

Alte Bäume sind ein Sinnbild des Lebens. Sie erzählen uns vom Werden und Vergehen, vom Kampf um das Licht und vom trotzigen Widerstand gegen Sturm und Wetter. Und sie strahlen eine besondere Würde aus, selbst im Sterben. Wer sie in aller Ruhe betrachtet und auf sich wirken lässt, kann Hermann Hesse verstehen, für den alte Bäume heilig waren.

Meine Fotografien zeigen solche Bäume. Die Porträts laden dazu ein, sich bewusst mit einem Wesen auseinanderzusetzen, dessen Resilienz der unseren weit überlegen ist. Und wenn wir selbst in den Wald gehen und dort der Aura eines alten Baumes aussetzen, hören wir vielleicht Hesses eindringliche Worte: „Sei still. Sieh mich an!“.

Die Ausstellung ist seit 2023 im Einzugsgebiet des Sachsenwaldes unterwegs. Mehr zur Ausstellung „Die alten Bäume des Sachsenwaldes“ auf dieser Seite.

Genius loci – Forstorte

Genius loci – Forstorte“ geht der Frage nach, wie wir den Wald in seinen Forstorten erleben, wo der Mensch der Natur begegnet und wo wir in eine Hier-und-JetztBeziehung zum Wald treten. Meine Fotografien halten genau diese Momente fest – Begegnungen, die einmalig waren und sich so nie wiederholen lassen. Die Erkenntnis, dass jeder Moment einzigartig ist, lässt uns über das Wesen des Ortes und seine Wirkung auf uns nachdenken.

Die Premiere dieser Ausstellung findet vom 20.6. – 19.7.2026 im Rahmen des Kultursommers am Kanal in der Otto-von-Bismarck-Stiftung in Friedrichsruh statt. Mehr zur Ausstellung auf dieser Seite.

Die Ausstellungen liefern …

  • 15 – 35 Fotografien 420 x 594 mm
  • Giclée-Druck auf Hahnemühle Fine Art Baryta
  • Rahmen 50 x 70 cm
  • Präsentiert im Passepartout ohne Glas
  • Ausstellungsplakate und Banner nach Abstimmung
  • Ausstellungsflyer
  • Ausstellungskatalog 21×21 cm
  • A3 und A2 Wandkalender 2025-2027
  • Nach Absprache: Vortrag
  • Nach Absprache: Workshop