Das Kalenderbild im März zeigt den Aumühler Grübben. Seinen besonderen Reiz bezieht der Aumühler Grübben seiner Hanglage. Hier fällt der Geestrücken ins Tal der Schwarzen Aue ab. Kleine Hügelformationen beleben das Gelände.

Der kleine Forstort liegt in isolierter Randlage von Aumühle, eingeklemmt zwischen der L314 im Süden, der Bahntrasse im Norden und  dem Auberg im Osten.

Das Bismarck-Mausoleum und die Gedenkstätte an das Schlachtschiff Bismarck markieren zwei historische Marken unseres Landes: Das Mausoleum erinnert an den Reichsgründer Otto von Bismarck, der 1871 aus Fürstentümern und Königreichen das Deutsche Reich geschmiedet hat, nicht ohne zuvor die Grenzen durch die drei Einigungskriege mit Dänemark, Österreich und Frankreich zu arrondieren. Zwei Deutsche Reiche später entfachte Deutschland den zweiten Weltkrieg, in dem das Schlachtschiff Bismarck mit seiner 2.371 Mann starken Besatzung versenkt wurde.

Dieser Ort gibt Anlass, unsere heutige Zeit zu reflektieren. Haben wir wirklich aus der Vergangenheit gelernt? Ich habe meine Zweifel. Nationalismus und Imperialismus feiern gerade ihre Wiederkehr, wenn sie überhaupt je weg waren. Der um sich greifende Populismus dreht das Rad der Aufklärung zurück und wissenschaftliche Erkenntnisse werden zu Optionen, die sich durch alternative Fakten ersetzen lassen.

Hätte ich nicht vier Enkelsöhne, wäre mein fortgeschrittenes Alter ein echter Trost. Ich frage mich immer häufiger, was eigentlich mein Plan ist, wenn die überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung sich einfach weigert, meine Vorstellungen von Ethik und Moral zu teilen.